Vitamin-D-Rezeptor-Blockade: Mythos, Theorie oder medizinische Realität?

Vitamin-D-Rezeptor-Blockade: Mythos, Theorie oder medizinische Realität?

Vitamin D gilt heute als einer der am intensivsten erforschten Mikronährstoffe. Seine Bedeutung reicht weit über den Knochenstoffwechsel hinaus – hinein in das Immunsystem, die Zellregulation und entzündliche Prozesse. Doch mit der wachsenden Aufmerksamkeit sind auch neue Begriffe entstanden. Einer davon lautet: „Vitamin-D-Rezeptor-Blockade“ (VDR-Blockade). Was ist davon zu halten?

 

Was ist der Vitamin-D-Rezeptor (VDR) – und was tut er?

Der Vitamin-D-Rezeptor ist kein Filter, kein Rohr und kein Tor im Blutkreislauf. Er ist ein Rezeptor im Inneren der Zelle – genauer gesagt ein sogenannter nukleärer Transkriptionsfaktor.

Sobald die aktive Form von Vitamin D an ihn bindet, wirkt der VDR wie ein Schalter:

  • Er aktiviert oder hemmt Gene
  • Er beeinflusst Immunreaktionen
  • Er reguliert Entzündungsprozesse, Zellreifung und vieles mehr

Der VDR ist also kein Transportproblem, sondern ein Regulationsinstrument auf Zellebene.


Die relevanten Vitamin-D-Formen im Körper

Um die Diskussion zu verstehen, hilft ein kurzer Überblick:

  • Vitamin D (Cholecalciferol)
    Die Vorstufe, gebildet in der Haut oder aufgenommen über Nahrung und Supplemente.
  • 25-OH-Vitamin D (Calcidiol)
    Die Speicher- und Messform im Blut.
    Sie zeigt an, wie gut der Körper mit Vitamin D versorgt ist.
  • 1,25-(OH)₂-Vitamin D (Calcitriol)
    Die aktive Hormonform, streng reguliert, kurzlebig und hochdynamisch.
    Sie wirkt über den Vitamin-D-Rezeptor in den Zellen.

Wichtig:
Nicht jede Vitamin-D-Form hat die gleiche diagnostische Aussagekraft.


Die Theorie der „VDR-Blockade“ – wie kam es dazu?

Die Idee einer VDR-Blockade entstand aus zwei sehr unterschiedlichen Quellen, die später oft miteinander vermischt wurden.

1) Die Marshall-Hypothese

In den frühen 2000er-Jahren stellte Trevor Marshall die These auf, dass:

  • chronische Erreger den VDR blockieren könnten
  • Vitamin D dadurch „nicht mehr wirken“ könne
  • ein erhöhtes Calcitriol ein Zeichen dieser Blockade sei

Daraus wurde ein Labor-Quotient abgeleitet:
1,25-(OH)₂D / 25-OH-D – als angeblicher Marker einer Blockade.

Diese Annahme wurde nie klinisch validiert.

2) Carlberg & die individuelle Vitamin-D-Antwort

Ganz anders gelagert sind die Arbeiten von Carlberg und Kollegen, die in diesem Zusammenhang häufig zitiert werden.
Sie konnten zeigen, dass Menschen unterschiedlich stark auf identische Vitamin-D-Gaben reagieren: Während bei manchen bereits niedrige Dosen zu deutlichen biologischen Effekten führen, benötigen andere höhere Mengen, um vergleichbare Veränderungen in Genexpression oder Laborparametern zu erreichen. Diese Unterschiede lassen sich durch genetische Varianten, epigenetische Prägung und den individuellen Stoffwechsel erklären.

Wichtig ist dabei eine klare Abgrenzung: Carlberg selbst spricht weder von einer Vitamin-D-Rezeptor-Blockade noch von einer Rezeptor-Resistenz. In seinen Arbeiten wird der Vitamin-D-Rezeptor als grundsätzlich funktionsfähig betrachtet – die beobachteten Unterschiede betreffen die Stärke und Geschwindigkeit der biologischen Antwort, nicht ein blockiertes oder abgeschaltetes System.

➡️ Die Ergebnisse sprechen daher für individuelle Regulation und personalisierte Dosierung, nicht für eine pathologische Rezeptorblockade.

3) Dr. Coimbra und das Konzept der „Vitamin-D-Resistenz“

In diesem Zusammenhang wird häufig auch das sogenannte Coimbra-Protokoll genannt, das von Dr. Cícero Coimbra entwickelt wurde. Ausgangspunkt seines Ansatzes ist die klinische Beobachtung, dass bei manchen Patienten – insbesondere mit Autoimmunerkrankungen – trotz scheinbar ausreichender Vitamin-D-Spiegel das Parathormon (PTH) nicht wie erwartet absinkt. Daraus leitet Coimbra die Annahme einer verminderten biologischen Vitamin-D-Wirkung ab und verfolgt ein individualisiertes Therapiekonzept mit höheren Vitamin-D-Dosen unter engmaschiger ärztlicher Kontrolle. In der klinischen Praxis berichten Anwender des Protokolls über teils deutliche symptomatische Verbesserungen bei ausgewählten Patientengruppen, was zur wachsenden Verbreitung des Ansatzes beigetragen hat. Wichtig für die Einordnung ist jedoch: Dr. Coimbra postuliert keine nachweisbare molekulare „VDR-Blockade“, sondern beschreibt eine funktionelle Unterantwort des Systems. Die beobachteten Therapieerfolge beruhen bislang überwiegend auf Erfahrungswerten und Fallserien; ein eindeutig belegter Rezeptor-Blockademechanismus ist bisher nicht nachgewiesen.


Warum das Verhältnis von Calcitriol zu Calcidiol nicht aussagekräftig ist

Auf den ersten Blick wirkt ein Verhältnis elegant. Zahlen vermitteln Sicherheit. Biologisch jedoch ist es trügerisch.

Der Grund:
Calcitriol schwankt stark.

Seine Konzentration wird beeinflusst durch:

  • Parathormon (PTH)
  • Kalzium- und Phosphatstatus
  • Entzündungen
  • Nierenfunktion
  • Tagesrhythmus

Es kann erhöht sein bei:

  • Vitamin-D-Mangel
  • Entzündungen
  • Granulomatösen Erkrankungen

Und genau deshalb gilt in der Medizin seit Langem:

Calcitriol ist kein geeigneter Statusmarker.

Ein Quotient aus einer stabilen Speicherform und einem hochdynamischen Hormon
kann nicht zuverlässig anzeigen, ob ein Rezeptor „blockiert“ ist.


Gibt es Laborwerte, mit denen sich eine VDR-Blockade nachweisen lässt?

Die klare, ehrliche Antwort lautet:

Nein.

  • Es gibt keinen etablierten Laborparameter, der eine funktionelle VDR-Blockade nachweist.
  • Ein erhöhtes Parathormon zeigt eine Regulationssituation der Kalzium-/Vitamin-D-Achse, die in manchen Konzepten als „Vitamin-D-Resistenz“ interpretiert wird – nicht jedoch eine nachgewiesene Rezeptorblockade.
  • Ein erhöhtes Calcitriol zeigt Regulation oder Entzündung – keine Blockade.

Echte Vitamin-D-Rezeptor-Resistenzen existieren – aber sie sind extrem selten, genetisch bedingt und zeigen sich bereits im Kindesalter mit schweren Symptomen.

Sie haben nichts mit den diskutierten Quotienten oder Alltagstests zu tun.


Warum gelten echte VDR-Defekte als extrem selten?

Dass es keine einfachen Laborwerte für eine „VDR-Blockade“ gibt, bedeutet nicht, dass man über die Existenz echter Rezeptor-Defekte nichts weiß. Im Gegenteil: Echte Vitamin-D-Rezeptor-Resistenzen sind seit Jahrzehnten medizinisch bekannt, weil sie ein sehr charakteristisches Bild zeigen. Betroffene entwickeln bereits im Kindesalter schwere Störungen des Knochenstoffwechsels (z. B. therapieresistente Rachitis), auffällige Laborwerte mit sehr hohem Calcitriol, niedrigem Kalzium und stark erhöhtem Parathormon – und sprechen selbst auf extrem hohe Vitamin-D-Dosen nicht an. Die Ursache lässt sich heute durch genetische Analysen des VDR-Gens eindeutig nachweisen. Solche Fälle sind weltweit seltene Einzelfälle oder familiäre Häufungen. Gerade weil diese Erkrankungen so ausgeprägt und klar erkennbar sind, weiß man: Eine häufige, unauffällige „VDR-Blockade“ im Erwachsenenalter wäre klinisch längst aufgefallen – ist es aber nicht.

Dass es keine klinisch nachweisbare, erworbene VDR-Blockade gibt, bedeutet jedoch nicht, dass Vitamin D bei allen Menschen die gleiche biologische Wirkung entfaltet. Studien zeigen, dass die biologische Antwort auf Vitamin-D-Gaben individuell sehr unterschiedlich ausfallen kann. Diese Unterschiede lassen sich durch genetische Faktoren, epigenetische Prägung, Entzündungsprozesse und hormonelle Regulation erklären. In diesem Zusammenhang wird teils von einer „funktionellen Vitamin-D-Resistenz“ gesprochen. Gemeint ist damit keine Blockade oder ein defekter Rezeptor, sondern eine abgeschwächte oder verzögerte Antwort des Systems. Für diese funktionelle Unterantwort existiert bislang jedoch kein klar definierter diagnostischer Grenzwert – sie beschreibt ein beobachtetes Phänomen, nicht eine gesicherte Erkrankung.


Fazit: Was bedeutet das für die Praxis?

Vitamin D wirkt – leise, fein abgestimmt und kontextabhängig. Der VDR wirkt eingebettet in ein Netzwerk aus hormoneller, genetischer und entzündlicher Regulation. Die Annahme, seine Funktion lasse sich zuverlässig über einfache Laborquotienten beurteilen, ist derzeit nicht belegt.

✔️ Sinnvoll ist:

  • die Bestimmung von 25-OH-Vitamin D
  • ggfs. die Einordnung im Kontext von Kalzium, PTH und Klinik

❌ Nicht sinnvoll ist:

  • die Suche nach einer angeblichen VDR-Blockade über Quotienten
  • die Angst vor „blockierten Rezeptoren“ ohne klinische Grundlage

Quellenangaben:

  1. Christakos, S., Dhawan, P., Verstuyf, A., Verlinden, L. & Carmeliet, G. (2015). Vitamin D: Metabolism, Molecular Mechanism of Action, and Pleiotropic Effects. Physiological Reviews, 96(1), 365–408. https://doi.org/10.1152/physrev.00014.2015
  2. Carlberg, C. & Haq, A. (2016). The concept of the personal vitamin D response index. The Journal Of Steroid Biochemistry And Molecular Biology, 175, 12–17. https://doi.org/10.1016/j.jsbmb.2016.12.011
  3. Holick, M. F., Binkley, N. C., Bischoff-Ferrari, H. A., Gordon, C. M., Hanley, D. A., Heaney, R. P., Murad, M. H. & Weaver, C. M. (2011). Evaluation, Treatment, and Prevention of Vitamin D Deficiency: an Endocrine Society Clinical Practice Guideline. The Journal Of Clinical Endocrinology & Metabolism, 96(7), 1911–1930. https://doi.org/10.1210/jc.2011-0385

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Vitamin D und das tödliche Quartett (Metabolisches Syndrom)

Vitamin D und das tödliche Quartett (Metabolisches Syndrom)

Das Metabolische Syndrom als multikausales Krankheitsbild moderner Zeiten äußert sich durch das gleichzeitige Auftreten von Übergewicht, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörung und Insulinresistenz als Folge eines falschen Lebensstils. Alle 4 Erscheinungen sind Krankheitssymptome, die das Risiko für ein früheres Ableben drastisch erhöhen. Eine Reihe von Studien spricht für einen deutlichen Zusammenhang zwischen Vitamin D-Mangel und dem Krankheitsbild des Metabolischen Syndroms.

Die häufigsten Folgeerscheinungen des Metabolischen Syndroms sind bekannt als Diabetes Typ 2, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs. Verschiedene lebensstilbedingte Veränderungen wie Gewichtsreduktion durch die Einschränkung von Zucker und einfache Kohlenhydrate, regelmäßige Bewegung, Einschränkung des Drogenkonsums inklusive Alkohol aber natürlich auch ernährungstechnische Umstellungen können getroffen werden, um den Stoffwechsel wieder ins Lot zu bringen.

Zusätzlich zu den erwähnten Lebensstilfaktoren zeigen vorhandene Forschungsarbeiten, dass Vitamin D ebenfalls eine wesentlichen Rolle spielt, wenn es um die Verhinderung des Metabolischen Syndroms geht. Beispielsweise kann Vitamin D nachteilige Wirkungen eines aus dem Ruder gelaufenen Stoffwechsels umkehren, indem es Signalmechanismen blockiert oder durch Fettleibigkeit hervorgerufenen Entzündungen entgegenwirkt, die Insulinresistenz verbessert und den Bluthochdruck senkt, so das amerikanische Forschungszentrum für Sonnenlicht, Ernährung und Gesundheit in einer Arbeit aus dem Sommer 2019 (1). Da gerade die Fettleibigkeit jedoch häufig auch mit Bewegungsmangel an frischer Luft einhergeht, wird ein Vitamin D-Mangel begünstigt. Es entsteht ein Teufelskreis.

Optimale Vitamin D-Spiegel senkten die Gesamtmortalität und die Sterblichkeit an Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Patienten mit metabolischem Syndrom erheblich, so die Schlussfolgerung der Autoren der Ludwigshafener Risiko-Studie aus dem Jahr 2012, bei der 1801 Patienten mit der Diagnose Metabolisches Syndrom untersucht wurden. 92% der Teilnehmer waren von Vitamin D-Mangel (< 20ng/ml) betroffen, wobei 22% sogar die 10 ng/ml unterschritten, also einen extremen Mangel aufwiesen. Die Gesamtmortalität von Patienten mit optimalen Vitamin D-Spiegeln war um 75% niedriger als die Vergleichsgruppe mit extremem Vitamin D-Mangel (Abb. 1). Für kardiovaskulär bedingte Mortalität wurde sogar eine Reduktion von 85% für die regelrecht Versorgten ermittelt. Auch die Herzinsuffizienz war in dieser Gruppe um ganze 76% geringer (2).

Abb. 1: Die Sterblichkeit bei Patienten mit dem Metabolischen Syndrom steigt mit sinkendem Vitamin D (nach 2).

In China wurde 2016 eine Studie veröffentlicht, deren Ergebnisse einen Vitamin D-Mangel als einen Risikofaktor für die Manifestation eines Metabolischen Syndroms bei 270 Patienten mit Typ 2-Diabetes nahe legten. Patienten mit den niedrigsten Vitamin D-Spiegeln und einem BMI >24 wiesen ein 3,26-fach höheres Risiko für ein Metabolisches Syndrom auf. Die chinesischen Forscher stellen in diesem Zusammenhang fest, dass eine Abnahme des Vitamin D-Spiegels um 10 ng/ml das Risiko für ein Metabolisches Syndrom bei solchen Patienten um den Faktor 2 erhöht (3).

Im Jahr 2017 folgten ähnliche Ergebnisse aus Japan, die an gesunden Erwerbstätigen durchgeführt wurde. Von den 1790 Arbeitern im Alter von 18 bis 69 Jahre, wurde ein umgekehrter Trend von Vitamin D-Spiegel und dem Risiko, am Metabolischen Syndrom zu erkranken, dokumentiert. Demzufolge hatten die Probanden, deren Vitamin D-Spiegel die 30 ng/ml-Grenze überschritten, ein um 48% geringeres Risiko am Metabolischen Syndrom zu erkranken, als die Vergleichsgruppe mit Vitamin D-Spiegeln von unter 20 ng/ml (4). So ganz nebenbei unterstreicht dieses Ergebnis im Übrigen wieder einmal mehr die Richtigkeit eines Grenzwertes für einen Vitamin D-Mangel von 30 ng/ml.

2019 bestätigte sich diese Beobachtung bei einer  Forschungsarbeit aus Katar eindrucksvoll: Bei den 700 beobachteten Frauen im Alter von 20-80 Jahren, war das Risiko, ein Metabolisches Syndrom zu entwickeln, bei der Gruppe mit Vitamin D-Werten im unteren Viertel um ganze 92% höher als bei den Frauen, die der Gruppe mit den höchsten Vitamin D-Spiegel angehörten (5).

Fazit: Die Studienlage erlaubt folgende Schlussfolgerungen: Entweder fördert ein Vitamin D-Mangel die Entstehung eines Metabolischen Syndroms oder aber das Metabolische Syndrom begünstigt die Manifestation eines schweren Vitamin D-Mangels. Beides ist katastrophal in Bezug auf damit in Zusammenhang stehenden Krankheitsbilder. Insofern ist ein guter Vitamin D-Spiegel in jedem Fall ein Muss in der Prävention und Behandlung des Metabolischen Syndroms. Neben dem Sonnenhormon sind aber auch weitere wichtige Lebensstilfaktoren zur Prävention des sogenannten "tödlichen Quartetts" von Bedeutung. Zu ihnen zählen eine gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung, Verzicht auf Alkoholkonsum und Rauchen, Entspannungsphasen und weitere Maßnahmen die einen gesunden Lebensstil ausmachen.

Quellen:

  1. Moukayed, M., & Grant, W. B. (2019). Linking the metabolic syndrome and obesity with vitamin D status: risks and opportunities for improving cardiometabolic health and well-being. Diabetes, Metabolic Syndrome and Obesity: Targets and Therapy, Volume 12, 1437–1447. doi: 10.2147/dmso.s176933 
  2. Thomas, G. N., Hartaigh, B. o, Bosch, J. A., Pilz, S., Loerbroks, A., Kleber, M. E., … Marz, W. (2012). Vitamin D Levels Predict All-Cause and Cardiovascular Disease Mortality in Subjects With the Metabolic Syndrome: The Ludwigshafen Risk and Cardiovascular Health (LURIC) study. Diabetes Care, 35(5), 1158–1164. doi: 10.2337/dc11-1714 
  3. Pan, G.-T., Guo, J.-F., Mei, S.-L., Zhang, M.-X., Hu, Z.-Y., Zhong, C.-K., … Zhang, Z.-L. (2016). Vitamin D Deficiency in Relation to the Risk of Metabolic Syndrome in Middle-Aged and Elderly Patients with Type 2 Diabetes Mellitus. Journal of Nutritional Science and Vitaminology, 62(4), 213–219. doi: 10.3177/jnsv.62.213
  4. Akter, S., Eguchi, M., Kurotani, K., Kochi, T., Kashino, I., Ito, R., … Mizoue, T. (2017). Serum 25-hydroxyvitamin D and metabolic syndrome in a Japanese working population: The Furukawa Nutrition and Health Study. Nutrition, 36, 26–32. doi: 10.1016/j.nut.2016.02.024
  5. Ganji, V., Sukik, A., Alaayesh, H., Rasoulinejad, H., & Shraim, M. (2019). Serum vitamin D concentrations are inversely related to prevalence of metabolic syndrome in Qatari women. BioFactors. doi: 10.1002/biof.1572

Titelbild: von (Joenomias) Menno de Jong auf Pixabay