Vitamin D verbessert Lipid-Profil bei übergewichtigen Frauen – aktuelle Meta Analyse (2025)

Eine neue Meta-Analyse und systematische Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2025 hat nun gezielt untersucht, wie sich die Einnahme von Vitamin D auf die Blutfettwerte (Lipidprofil) bei übergewichtigen oder adipösen Frauen auswirkt – einer Gruppe mit erhöhtem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das Ergebnis: Triglyzeride und Gesamtcholesterin sinken, während das „gute“ HDL-Cholesterin ansteigt. Diese Veränderungen sind klinisch bedeutsam und deuten darauf hin, dass Vitamin D auch im Bereich der Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen eine unterstützende Rolle spielen könnte – gerade bei Menschen mit Übergewicht.


🔍 Studiendesign & Datenbasis

  • Studientyp: Metaanalyse und systematische Überprüfung kontrollierter randomisierter Studien (RCTs)
  • Population: Übergewichtige oder adipöse Frauen
  • Untersuchungsumfang: 13 Publikationen

Die Tabelle zeigt in gebündelter Form die Ergebnisse, wie sich eine Vitamin-D-Supplementierung auf verschiedene Blutfettwerte bei übergewichtigen oder adipösen Frauen auswirkt. Dabei wurden die Daten aus 13 randomisierten Studien gebündelt und ausgewertet:

  • Triglyzeride sanken im Durchschnitt um 6,13 mg/dl – ein klarer Hinweis, dass Vitamin D bei erhöhten Blutfetten einen entlastenden Effekt haben kann.

  • Auch das Gesamtcholesterin wurde signifikant gesenkt (–4,45 mg/dl).

  • Das gute HDL-Cholesterin stieg leicht, aber ebenfalls signifikant (+1,54 mg/dl), was als positiv für das Herz-Kreislauf-System gilt.

  • Das LDL-Cholesterin – oft als „schlechtes Cholesterin“ bezeichnet – blieb hingegen unverändert, was neutral zu bewerten ist.

Lipidparameter Veränderung (WMD) 95 %-Konfidenzintervall (KI) Signifikanzniveau (p‑Wert)
Triglyzeride – 6,13 mg/dl – 8,99 bis – 3,28 p < 0,001 (signifikant)
Gesamtcholesterin – 4,45 mg/dl – 7,06 bis – 1,83 p = 0,001 (signifikant)
HDL-Cholesterin + 1,54 mg/dl + 0,57 bis + 2,52 p = 0,002 (signifikant)
LDL-Cholesterin kein signifikanter Effekt nicht signifikant

Tabelle: Einfluss von Vitamin D auf Lipidparameter bei übergewichtigen oder adipösen Frauen.

Insgesamt zeigt sich: Vitamin D wirkt sich positiv auf das Lipidprofil aus – insbesondere durch Senkung der Triglyzeride und Erhöhung des HDL. Für Betroffene mit metabolischem Risiko könnte dies eine einfache ergänzende Maßnahme sein, um ihren Fettstoffwechsel zu unterstützen.


Fazit: Diese aktuelle Meta-Analyse zeigt eindrucksvoll, dass Vitamin-D-Supplementierung bei übergewichtigen oder adipösen Frauen das Lipidprofil positiv beeinflussen kann: Triglyzeride und Gesamtcholesterin sinken, das „gute“ HDL-Cholesterin steigt – alles Risikofaktoren, die eng mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden sind.

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